Start Kurse und Seminare Manolo Mendez

MANOLO MENDEZ

Manolo Mendez ist einer der sechs Gründungsmitglieder der spanischen Hofreitschule in Jerez. Als reifer "Horseman" mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in allen Disziplinen hat sich Manolo einer sanften, mitfühlenden und sorgfältigen Trainingsmethode verschrieben, welche die Pferde physisch wie psychisch für jeden Trainingsabschnitt vorbereitet, angefangen vom Einreiten bis hin zum Grand Prix und der Hohen Schule.

Insbesondere bekannt für das Schulen von Piaffe, Passage und Pirouette ist Manolo aufgrund seiner ganz besonderen Mischung aus Körperarbeit, Handarbeit und Reiten gefragt bei Reitern Tierärzten und Osteopathen. Seine einmalige ganzheitliche Methode ermöglicht es ihm verspannte, steife und schiefe Pferde geradezurichten, neue Bewegungsabläufe einzuführen, die Qualität der Gänge zu entwickeln und zu verbessern und Pferde stressfrei durch Blockaden psychischer oder physischer Natur hindurchzuhelfen.

Manolos hingebungsvolles Engagement für das Wohl der Pferde und seine erwiesene Fähigkeit gesunde, fokussierte, leistungswillige Pferde durch Klassische Methoden zu entwickeln, machen ihn zu einem äußerst begehrten Trainer in der ganzen Welt.

Für weitere Informationen zu Manolo Mendez besuchen Sie bitte seine Homepage unter folgender Adresse:www.manolomendezdressage.com .

 

Eine Kleine Auswahl von Kursberichten zum nachlesen...

Kata Ragg & Bordalo (Lusitano)
Beginn, Bewußtwerden, Bauchgefühl, Begleiten, Besonderheiten... Bordalo.
Eineinhalb Jahre begleitet mich der hochsensible Lusitano jetzt schon. Eineinhalb Jahre, die meine Reise mit den Pferden stark beeinflußt haben. Es ist immer wieder erstaunlich, welchen Anstoß einem ein Pferd geben kann. Neue Türen werden geöffnet, von denen ich oft nicht einmal wußte, dass sie existieren. Ich erhasche Einblicke in Welten, die mir manchmal unheimlich sind, aber manchmal fühle ich mich sofort geborgen und willkommen.
Mitte Mai durfte ich für 3 Tage mit Bordalo in eine Welt eintauchen, die mich ganz besonders berührt hat. In eine Welt der Pferde und des Reitens, der Wertschätzung und auch des Genußes. Ein Ort mit ganz viel positiver Energie, ein Ort, an dem großherzig gegeben wurde und bald jeder das Gefühl hatte, auch etwas geben zu wollen. Ein Ort, an dem ich mit Vielen war, und doch sehr mit mir und meinem Bordalo sein konnte...
Anfang April kannte ich Manolo Mendez noch gar nicht. Eine Freundin erzählte mir von ihm, und ich war neugierig geworden. Was ich im Internet über ihn fand, weckte die Lust in mir, ihn und seine Art zu Arbeiten kennen zu lernen. Schon im Mai sollte es einen Kurstermin in der Nähe von München geben und ich beschloß daran teilzunehmen. Die aktive Teilnahme war nicht mehr möglich, aber ich ließ mich dennoch auf die Warteliste setzen und hielt mir das Wochenende frei, um jedenfalls als Zuschauer dabei zu sein.
Schon hier fiel auf, dass alles bei diesem Kurs anders war, als ich es bisher gewohnt war. Ich wurde gebeten im Vorfeld ein Formular auszufüllen, dass nicht nur Angaben zu Adresse und Alter des Pferdes enthielt, sondern darüber hinaus auch Fragen beinhaltete, die sonst bei Kursen eigentlich selten oder nie gestellt werden (z. B. ob beschlagen oder unbeschlagen) und die wirklich ans Herz gingen und zum Nachdenken anregten ("What do you love about your horse?" "What do you think your horse likes about you?"...).
Ob es ein Zufall war oder ob es einfach so sein sollte, ich sehe es jedenfalls als ein großes Glück für mich und Bordalo, dass wir schließlich am Abend des 11. Mai doch gemeinsam auf der wundervollen Reitanlage Thal landeten, um bei unserem ersten Kurs bei Manolo Mendez als aktive Teilnehmer dabei zu sein.
Die besondere Sorgfalt, die dem Emailverkehr im Vorfeld schon anzumerken war, setzte sich auch vor Ort fort. Ich war schon auf etlichen Kursen, aber in Punkto Organisation und Herzlichkeit schlug dieser alles! Verena war schon unterwegs immer telefonisch erreichbar gewesen, sie begrüßte mich Abends persönlich und zeigte mir, wo Bordalo in den nächsten Tagen wohnen würde. Sie kümmerte sich in den folgenden Tagen um alle (zahlreichen) Gäste in einer stets zuvorkommenden Art, freundlich, hilfsbereit und immer gut gelaunt. "Nebenbei" hat sie auch noch eine reizende Familie zu versorgen, einen kompletten Stallbetrieb zu handeln, die Reithalle täglich (eher nächtlich) abgezogen, uns mitags und abends gemeinsam köstlichst versorgt, irgendwann auch noch alles aufgeräumt und dann tatsächlich auch noch in ihrem vollen Tag Zeit gefunden, uns jeden(!) Tag mit neuen, frisch gebackenen Kuchen, Keksen und selbstgemachtem Ciabatta samt diversen Humus-Aufstrichen zu überraschen, die zum köstlich duftenden Kaffee in der Reithalle kostenlos (!) angeboten wurden. Auf allen Stühlen, die für die zusehenden Gäste bereit gestellt waren, lagen kuschelige Fleecedecken bereit, falls es dem einen oder anderen beim langen Sitzen zu kalt würde, und für jeden gab es gratis Mineralwasser, das hinter den Sitzen bereit stand... Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Das auf den (sauberen) Toiletten zu jeder Tages- und Nachtzeit natürlich ausreichend Klopapier war, muss man fast nicht mehr dazu sagen, und auch für das Wohl der Pferde war bestens gesorgt. Die Boxen waren alle sauber und dick eingestreut als wir sie beziehen durften, es herrschte ein angenehmes Stallklima, Besen, Mistgabel, Scheibtruhen und ausreichend Heu in allerbester Qualität lagen schon in der Stallgasse bereit und versprachen kurze Arbeitswege.
Die anderen Kursteilnehmer waren das nächste Highlight für mich. Kerstin, Trixi, Diandra, Bea, Esther und Annette (von links nach rechts in der Reihenfolge ihrer Pferde in der Stallgasse), allesamt schwerst vom Pferdevirus infiziert, füllten an diesen Tagen die Stallgasse mit ihrem Lachen, mit verschiedenen Pferde-Geschichten, mit Liebkosungen ihrer Pferde und dem allgegenwärtigen aufrichtigen Wunsch ein besserer Reiter (und Pferdemensch) zu werden. Ich denke, ich kann im Namen von uns allen sprechen,wenn ich sage, dass wir uns in diesem besonderen Rahmen, den Thal bietet, absolut wohl und wertgeschätzt gefühlt haben, eine Tatsache, die nicht bei jedem Kurs selbstverständlich ist, schon gar nicht, wenn so viele Zuschauer da sind.
Und dann Manolo. Oh, was für ein großes Glück, Manolo kenengelernt zu haben! Ich bin so dankbar für diese Begegnung. Es ist nicht nur sein großes Wissen, das er hat, es ist nicht nur seine besondere Gabe, die er auch zweifelsohne hat - es ist vor allem seine außerordentliche Hingabe, die mich beeindruckt hat. Von morgens bis abends, stundenlang, ohne an Einsatz und Begeisterung für den Einzelnen zu verlieren, und trotz körperlicher Schmerzen (er hatte kurz davor einen Unfall gehabt und sein Knie schmerzte ihn sehr).
Wie ein Dirigent spricht und redet er mit ganzem Körpereinsatz, und seine Bewegungen fließen immerzu. Sie fließen in das Pferd, mit dem er arbeitet, und sie fließen in den Reiter und sie fließen in jeden aufmerksamen Zuseher, und mit dazu fließt in herrlich flüssigem Akzent ein großer Erfahrungsschatz, Geschichten, Weisheiten und Anekdoten. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind, das andächtig den Geschichten der Großmutter zuhört. Die Worte wandelte sich in Gedankenwogen und durchströmten mich jeden Tag mehr. Was ich akustisch nicht verstand, konnte ich der Körpersprache entnehmen, und schnell entstand eine ganz eigenen Kommunikation zwischen Pferd, Reiter und Manolo. Herrlich befreiend empfand ich es, mich wieder mehr auf mein Gefühl verlassen zu dürfen.
Mein Pferd "wohl zu fühlen" war für mich persönlich das schönste Erlebnis in diesen Tagen. Nicht grob zu fühlen, wie es oft gelehrt wird, mit Zug und Zwang und Druck, sondern wirklich ganz fein, ganz zart. So zart wie der erste Faden eines Spinnennetzes. Und dann der nächste, und der nächste, alle Fäden gleich zart und fein, bis Faden für Faden ein wunderschönes Netz entsteht, filigran, aber zauberhaft und wunderschön. Nun, vom fertigen Netz bin ich noch weit entfernt, aber ich habe in den drei Tagen gelernt, einen Faden zu spinnen.
Ja, ein bisschen Technik muss man wohl einfließen lassen, und ohne Theorie funktioniert, wie wir wissen, die wenigste Praxis, aber das, was mich am meisten begeistert hat, war viel weniger spektakulär als großes reiterliches Können, es war viel kleiner als eine Piaffe, oder eine Traversale oder ein Gallopp. Es war die echte Verbundenheit mit meinem Pferd, das Gefühl des Miteinander, das Spüren des Anderen. Und auch das Spüren eines selbst... Jeder noch so kleine Moment, der dieses Gefühl inne hatte, war von einer unbeschreiblichen Schönheit. Und dann geschah etwas, was wirklich noch nie geschehen ist. Ich musste weinen. Die Tränen kamen einfach so, ich konnte nichts dagegen tun, und obwohl es mir ein wenig peinlich war, war es auch unglaublich erleichternd. Und es erging nicht nur mir so...
Die Art und Weise, mit der Manolo Mendez mit Pferd und Mensch umgeht, ist berührend. Sie ist dabei aber in keinster Weise esoterisch oder abgehoben, sondern sehr ehrlich und einfach. "It´s that simple", hörte man ihn immer wieder sagen, den Mann mit den Dirigentenhänden, dessen Taktstock aus Bambus ist. Ich muss schon wieder lächeln, wenn ich daran denke.
Und Bordalo? What do you think, did your horse enjoy it? Bordalo hat von diesen Tagen sehr profitiert. Die heilsamen Hände von Manolo haben viel bewirkt. Die Akkupunktur von Ursula hat viel bewirkt. Die Tatsache, dass wir einander nun auch als Reiter-Pferd-Team "wohl"fühlen können, hat viel bewirkt. Bisher hab ich diese Verbundenheit vom Sattel aus oft vermisst. Jetzt weiss ich, dass ich sie jederzeit abrufen kann, wenn ich leise genug bin. Gelingt mir nicht immer. Aber immer öfter. Und wenn es mir gelingt, hab ich ein sehr zufriedenes, glückliches Pferd bei mir. Ein Pferd, dass plötzlich ruhig stehen und entspannen kann. Wer hätte das gedacht, dass ich mich darüber einmal am meisten freuen würde - das mein Pferd ruhig steht.
"Are you a patient person?" "No." "Now you´ll have to be."
Danke.

 

 

Kerstin Kremser und ihre Pferde Mio, Cristal und Doktor
Im Mai 2017 durfte ich mit drei meiner Pferde an einem Lehrgang mit Manolo Mendez in der wunderschönen Reitanlage Thal von Verena Eiwen teilnehmen.
Meinen Lusitano Cristal kannte Manolo bereits aus dem Kurs im Mai 2016. Damals war Cristal mental und körperlich noch in einem schlechteren Zustand. So kam er in den Genuss, dass Manolo ihn in-hand arbeitete und sich eingehend um seinen Körper, und zugleich auch um sein Innerstes kümmerte, in dem er ihn behandelte und massierte. Cristal genoss Manolo's Hilfe sehr und es war wundervoll zu sehen, wie neben seinem Körper auch seine Seele wieder ein stückweit mehr heilte. Ich versuchte, mit Cristal nun 1 Jahr so zu arbeiten, wie es Manolo mir gezeigt hatte. Das Ergebnis war erfreulich ! Manolo war sehr zufrieden mit Cristal's Körper und unserer Arbeit. Cristal erkannte Manolo sofort wieder und man konnte nicht übersehen, dass er ihn in sehr, sehr guter Erinnerung hatte. Am zweiten Tag ritt Manolo Cristal. Es war wunderschön anzusehen, welch vertrauensvolle Begleitung Manolo auch dabei für Cristal war.
Mit meinem Pferd Doktor durchlebte ich Dank Manolo's Unterricht in den 3 Tagen des Kurses eine Zeitreise. Bis zum Winter 2015 ritt ich meinen Doktor und wir konnten bis dahin Lektionen der schweren Klasse erreichen. Dann wurde mein Doktor für 1 1/4 Jahre krank und ich konnte erst dieses Frühjahr wieder beginnen, ihn ein wenig am Boden zu arbeiten und zu reiten. Mein damals lockerer und feiner Doktor tat sich nun sehr schwer, konnte sich nicht mehr gut und schön bewegen und wir fanden noch nicht wieder zur einstigen Lockerheit und Durchlässigkeit zurück. Manolo schaffte es, dass ich am 3. Kurstag meinen "alten" Doktor wieder fühlen durfte. Auf einem Weg, den ich nie eingeschlagen hätte, weil ich ihn nicht kannte, nun aber weiß, dass es der beste und schönste für uns war. Ich habe sehr, sehr viel gelernt und bin überglücklich, auf solch schonende und pferdegerechte Art und Weise in so erstaunlich kurzer Zeit einen zufriedenen Doktor zu fühlen. "Little by little", wie Manolo so schön sagt, immer nur ein bisschen von den Lektionen die den Pferden helfen, sich gut bewegen zu können. Nicht zu viel, so dass die Pferde gern für uns arbeiten und sich unter uns wohlfühlen.
Mein Mio gab mir die letzten Jahre einige Rätsel mit auf den Weg. Trotz vielen Verbesserungen des Pferdes, das bei meinem Kauf extrem hinter den Hilfen lief, wollte er nicht so durchlässig werden, wie ich es mir für Mio wünschte. Um Hilfe bei der Lösung zu bekommen, durfte ich mit ihm an dem Kurs für Trainer und Vet's teilnehmen. Ich ritt ihn mit Manolo's Hilfe ein wenig, wir arbeiteten ihn am Boden, und zu guter Letzt ließ Manolo seine Hände über Mio gleiten. Sofort fand er eine alte Narbe im rechten Brustmuskel, die Mio Sorgen bereitete. Er behandelte und massierte Mio ausgiebig an der Brust, am Hals und an den Vorderbeinen und schon gleich danach war zu sehen, wie er sich schöner bewegen konnte. Wenngleich Manolo sagte, dass Mio's Probleme nicht sehr gravierend waren, so war das Ergebnis für mich ein wahrer Schatz und des Rätsels Lösung. Auch beim reiten und der Arbeit am Boden bekam ich unglaublich tolle Tips, die Mio und mir ganz sicher helfen werden, zu harmonischeren und leichteren Arbeitseinheiten und zur gewünschten Durchlässigkeit zu finden.
Manolo ist ein wundervoller Mensch und Lehrer. Sein Wissen über Pferde ist allumfassend, seine Liebe zu ihnen grenzenlos und die Ruhe, die er ausstrahlt, ist heilend für deren Seelen. Wenn er mit den Pferden arbeitet, entsteht eine wundervolle und ehrfürchtige Stille, die ihm absolut gerecht wird. Es ist so schön anzusehen, und fühlt sich sehr gut an. Er korrigiert und kritisiert seine Schüler sehr sanft und höflich, aber beschönigt nichts, dazu liebt er Pferde viel zu sehr. Besonders bewundernswert finde ich die Einfachheit, in der Manolo die Arbeit mit den Pferden erklärt. Aus genau dieser Einfachheit entstehen Pferde, die wunderschön und zufrieden für ihre Menschen arbeiten.
Ich habe an diesen Tagen wieder gelacht und geweint, ich war gerührt und berührt, ich habe unglaublich viel gelernt und gefühlt und freue mich, all das mit auf meinen weiteren Weg mit den geliebten Pferden nehmen zu dürfen.
Ich hoffe sehr, dass wir Manolo auch im kommenden Jahr wieder auf Verena's wunderschöner Anlage erleben dürfen. Die Reitanlage im Thal von Verena Eiwen ist der perfekte Ort für solch eine wundersame Begegnung von Menschen, die sich auf der Suche nach einem immer besseren Weg mit ihren Pferden befinden.
Lieben Dank an Verena und Manolo für diese wunderschönen und unvergesslichen Tage !

 

 

Simone Schilling
Ich muss mich auch noch einmal zu dem wunderschönen Kurs mit Manolo Mendez auf der Reitanlage Thal von Verena Eiwen zu Wort melden. Leider musste ich die aktive Teilnahme kurzfristig absagen, konnte aber als Zuschauer teilnehmen. Ich habe schon viele Kurse besucht, aber dieser war wirklich ein besonderes Erlebnis. Es war so wie ich es mir für unsere Pferde immer Wünsche, es geht nur um " Ihr Wohl", sie stehen im zentralen Focus. Beginnend mit den Besitzern, die sehr einfühlsam und liebevoll mit Ihren Pferden umgegangen sind. Denen es nur darum ging von Manolo zu lernen, wie sie Ihr Pferd bestmöglich körperlich durch Reiten und Bodenarbeit unterstützen können ohne sie dabei zu überfordern oder zu viel Druck aufzubauen. Manolo ist wirklich ein Horseman der besonderen Art. Mit jedem Pferd das zu ihm gebracht wurde, hat er zunächst ganz sanften Kontakt aufgenommen. Die meisten hat er anschließend am Boden mit seinem Kappzaum und Bambusstab gearbeitet um seine Bewegungen, Muskulatur und ev. Restriktionen genau zu sehen. Ein ständiges Loben des Pferdes währenddessen war selbstverständlich. Dann wurden die Pferde von ihm untersucht und soweit möglich die Blockaden und Restriktionen gelöst, sowie weitere Empfehlungen, zB. für eine Akkupunktur o.ä. gegeben. Die Pferde haben die Behandlung unter seinen erfahrenen Händen sehr genossen. Danach wurde erneut mit den Pferden gearbeitet um zu sehen, was sich im Bewegungsablauf verbessert hat und mit welchen Übungen das Pferd biomechanisch weiter unterstützt werden kann. Aber auch Kappzaum, Trense, Sattel wurden mit untersucht. Die Pferde waren sehr entspannt und konnten sich fallen lassen - sie selbst sein!- da sie nie überfordert und natürliche Bewegungsmuster abgerufen wurden. Hier kann die Muskulatur des Pferdes biomechanisch arbeiten, sich wieder entwickeln und das Pferd gesund erhalten. Es müssen keine hochkomplexen Übungen sein, sondern es dürfen durchaus ganz einfache Übungen, wie einfache Schlangenlinien sein- essentiell ist aber das korrekte Reiten dieser Übungen! All dies hat Manolo versucht uns Zuschauern immer wieder klar zu machen, sei es verbal, am Pferd oder mit Zeichnungen auf dem Hallenboden. Vielen Dank Manolo für Deine wundervolle Arbeit. Ein besonderer Dank gilt auch Verena Eiwen für die fantastische Organisation. Für uns Zuschauer war bestens gesorgt! Kostenfrei gab es immer Kaffee, Tee, Kuchen, Brot, Aufstrich, Wasser, Säfte und ein Mittagessen. Alle Zuschauerstühle hatten Decken, so dass auch wir uns wohl fühlen konnten. Herzlichen Dank für diesen Kurs, dass ich so liebevolle Pferdebesitzer kennenlernen durfte und nach der DVD Bodenarbeit von Manolo- ihn nun habe auch live erleben dürfen. Ich hoffe ich kann nächstes Jahr als aktiver Teilnehmer zurück kommen.
Kirsti Ludwig
Normalerweise hätte mich an meinem ersten freien wochenende seit langem tatsächlich keine zehn pferde dazu gebracht meinen schlafanzug auszuziehen und das haus zu verlassen, noch dazu bei dem wetter! Dennoch bin ich samstag und sonntag um sieben aufgestanden, habe mich in mein müllauto gesetzt und bin nach tuntenhausen gefahren um in einer kalten reithalle zu sitzen um einem kurs zuzusehen.
Es hat sich gelohnt ! ich bin wirklich schwer begeistert!!
Ich stehe definitiv auf die iberischen pferde, besonders die portugiesen, habe im zuge dessen anfangs auch immer mal versucht kurse von spanischen oder portugiesischen ausbildern zu besuchen, ich bin ganz ehrlich, ich fand alle mehr oder weniger schlimm…
Dieses wochenende habe ich es endlich geschafft mir Manolo Mendez anzuschauen, es ist mir in den ersten minuten das herz aufgegangen, es hat sich für mich vieles bestätigt und ich konnte viel mit nehmen.
ich weiß ganz ehrlich nicht wo ich anfangen soll, erstmal ist da ein mann der seinen beruf seit vielen vielen jahren macht und dennoch mit so viel leidenschaft jede minute, eine sehr langen tag in der reithalle steht, sich ewig zeit nimmt, deutlich überzieht, mit feuereifer und leidenschaft erklärt und vorturnt, allein das ist schon bemerkenswert! Wieviele renommierte ausbilder setzen sich in ein eck, erheben sich nie, trinken cafe, checken teils nebenbei immer wieder ihre nachrichten und beenden den unterricht genau nach dreißig minuten !!!! hallo, gehts noch, find ich unmöglich!!!
das zweite das leider nicht selbstverständlich ist, ist dass manolo immer wieder die pferde selber in die hand nimmt oder sich auch mal draufsetzt . Viele ausbilder vermeiden dies bzw machen es nie, meines erachtens aus angst vor gesichtsverlust! man kann als trainer nämlich auch mal ganz alt aussehen wenn man ein pferd selbst übernimmt. Manolo tut es immer wieder, drückt sich nicht, g e r a d e in schwierigen situationen. Und heute ( sonntag) war definitiv eine undankbarer kurstag. Ist es schon bei schönem wetter oft schwierig pferde an einem fremden kursort auf die arbeit zu konzentrieren, war es heute bei orkansturm und prasselndem regen auf das hallendach eine aufgabe die bei sehr vielen ausbilden zu unschönen bildern und anweisungen geführt hätte. Bei bent branderup habe ich schon erlebt, dass er einem mädchen mit ihrem pferd sagte sie solle wieder kommen wenn das pferd sich abgeregt hat…das wäre seine aufgabe ihr zu zeigen wie sie ihr pferd zu sich bekommt, Manolo tut es mit viel liebe.
von unschätzbarem wert ist außerdem defintiv sein großes hintergrundwissen zur anatomie und biomechanik, Diese kombination, reiterlicher fähigkeit, mit viel gefühl, endlos erfahrung ist sicherlich nicht zu toppen.
bsp es war eine junge stute dabei die ihre besitzerin anstieg, beim longieren so bockte dass alle sehr schnell ihre teetassen von der bande nahmen…manolo empfiehlt nicht zu reiten, denn die stute ist nicht glücklich, sie vermisst ihr zuhause, sie ist nicht “hier”! Viele ausbilder wüssten sich gar nicht anders zu helfen als sie auszubinden und müde zu machen, manolo arbeitete mit ihr am kappzaum in einem wechsel aus bodenarbeit, führübungen, longieren und etwas massage. U n d er lässt solch einem pferd endlos zeit einfach alles anzusehen, auch wenn das publikum warten muss bis wieder “was weitergeht” !!
bsp frau fällt im trab vom pferd weil pferd erschrocken. Nachdem wieder aufgegessen , läuft er mit ihr mit, sie machen gemeinsam ganze paraden und wieder schritt an der “schlimmen stelle” vorbei, lässt sie nicht einfach wieder antraben sondern sorgt dafür dass für das pferd keine stresssituation mehr entsteht, sorgt für einen guten abschluss, um morgen entspannt weiter arbeiten zu können
bsp ein auch eher gestresstes pferd lässt er beim longieren immer mal auch einfach ausfallen.. trabt das pferd in aller seelenruhe wieder an und hat neben dem effekt der übergänge ein viel entspannteres pferd als würde er ihn “durchtreiben”
bsp erkennt dass für einen kleinen schimmel gerte und longe traumatisch, dieses trauma geht er an, streicht ihn mit beidem überall ab, aber achtsam, er achtet genau darauf was das pferd verkraftet, was nicht. ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, bei diesem pferd bemerkte er, dass es am dritten tag keine magengeräusche mehr hatte, gestresste magengeräusche…die meisten kursleiter kommen ihren teilnehmerpferden gar nicht so nah dass ihnen das auffallen könnte!!!!
Einen einzigen punkt finde ich ein wenig schade, seine teils privaten, teils fachlichen geschichten, wie auch ausführlichen erklärungen und vergleichen ist in seinem “spanischen englisch” teils schwer zu folgen, vieles ergibt sich aber aus dem zusammenhang und das zu sehen was er m a c h t sagt mehr als tausend worte!
und für mich persönlich natürlich äußerst bedauernswert niemals mit brilli bei ihm mitreiten zu können! ( er lässt sich nicht transportieren, platzangst)!! Schluchz!!!!
ein sehr sehr persönliches urteil: marius und manolo, für mich die zwei besten von denen man lernen kann!!
Und das gilt auch für alle islandpferdereiter, das sind die dinge um die es wirklich geht!! Dann ( wenn das pferd in balance, geradegerichtet und vertrauensvoll ist) kommt der gute tölt von selber!!! Endlos mit steifem pferd um die ovalbahn zu tölten macht das pferd nicht besser….ganz liebe grüße, kirsti
er lobt immer wenn ein pferd zur hand hin sucht
übergeht nie wenn es das nicht tut
betont dass es niemals wirkliche versammlung geben kann wenn das pferd nicht wirklich reell über den rücken läuft / zur hand hin sucht
will immer wieder die der nickbewegung folgende hand sehen ( naturgegeben beim jungen pferd mehr als später in der versammlung )
versucht immer wieder die reiter feiner werden zu lassen indem er ihnen sagt stell dir vor es ist ein junges pferd
hält die leute zum hinfühlen an, nicht schematisch werden
löst seitengänge immer wieder auf wenn die losgelassenheit leidet
sagt immer wieder man solle es einfach halten, viel pferde überfordert
es hat keine wert zu galoppieren wenn das pferd nicht ruhig über den rücken traben kann ( neck down, canter better) ich kann dem nur beipflichten, leider gerade viele strömungen die ( besonders ) im galopp den kopf hoch halten….
er erzählt von leuten denen er auf kurs sagt, kopf tief/ dehnung ist wichtig, daheim schnallen sie den schlaufzügel ein…desaströs
er betont dass man für alles die passende ausrüstung braucht, zb um eine starkes tragfähiges balanciertes pferd auszubilden, ein kappzaum, einen sattel und ein zaum…wenn ihm jemand erzählt er reite nur mit halfter und ohne sattel, dann weiss er schon wie das pferd aussieht, meist sind sie leider falsch bemuskelt…
hier direkt auf Kirsti Ludwigs Blog nachzulesen: https://kirstiludwig.wordpress.com/…
Esther Neitzert und Masadi
Liebe Verena ....Masadi und ich möchten uns so sehr bedanken....eine Herzensangelegenheit ist nun auf dem Weg: Masadi fängt an wirklich zu verstehen und wird hoffentlich zum Botschafter seiner so oft unterschätzten Rasse....ich habe immer nach jemandem mit der Erfahrung , Wissen in der klass.Ausbildung und wirklicher tiefen Liebe zum Pferd wie Manolo gesucht... Durch dich findet die außergewöhnliche Arbeit von Manolo Mendez den entsprechenden Rahmen ... Kata Ragg kann es viel besser in Worte fassen als ich und hat dies im Frühjahr bereits getan
Elke Stark, Tierärztin und Osteopathin, Course feedback: Manolo Mendez Vet /Trainer Course May 16th/17th, 2017
Since I first saw Manolo working at the Symposium at Schwaiganger in 2015, I was very much impressed by his special way of handling horses.
To me, it’s not just what he does, which for itself is most informative, but also how he gains access to the different issues.
He has an excellent body language which allows him to communicate most clearly and effective. If you watch him precisely, you can learn so much about handling and riding horses in an optimum way: touching, mobilizing and moving each part of their body to improve bit by bit and thus, like a sculptor working at his masterpiece, forming an happy athlete who is both healthy and effective in mind as well as with his body.
I think I could watch him for years and never get tired, because in every single movement there is some little new subtlety to discover.
For my daily work as a veterinarian dealing with manual therapy techniques such as osteopathy, massage or fascial release, I take home a lot of new approaches and „tools for my toolbox“ from that course.
It was very impressive to watch Manolo’s work with the different horse patients and their visible improvement within each of their sessions.
Thank you for realizing that course and special thanks to Verena for organizing the event and arranging the delicious meals!
Simone Mayer-Suhr, Tierärztin:
Liebe Verena, gerne möchte ich mich auf diesem Wege nochmal von ganzem Herzen bei dir bedanken und kurz meine Eindrücke schildern.
Letztes Jahr hatte ich ganz kurzfristig und überraschend die Möglichkeit, bei Dir auf der Anlage Manolo kennen lernen zu dürfen, ohne zu wissen welch wunderbare “neue” Welt mich dort erwartet. Ich fand einfach keinen Zugang zu meiner jungen, bis dahin rohen Stute "Quite Magic" und war verzweifelt und ratlos mit meinem ach so großen Pferdeverstand keine Lösung und ein gemeinsames Miteinander zu finden. Mein ganzes Sein mit den Pferden befand sich derzeit im Wandel, endlich begann ich die Augen zu öffnen und in den Spiegel zu schauen, den sie mir so unermüdlich vor Augen gehalten haben. Manolo ist ein großes Puzzleteil in diesem Prozess des Umdenkens. Ich bin sehr dankbar für diese Begegnung!
Um so mehr habe ich mich gefreut, dieses Jahr an dem 2tägigen Seminar für Therapeuten und Trainer teilnehmen zu dürfen.
Es ist diese einzigartige große Sicht der Dinge die mich so fasziniert. Manolo scheint mit jedem Pferd auf ganz eigene Art und Weise zu kommunizieren, er versteht nicht nur ihre körperlichen Probleme sondern bezieht auch immer ihre Psyche mit ein. Ohne abgehoben klingen zu wollen scheint es als öffnet sich ihm jedes Pferd und ist dankbar dafür endlich seine Geschichte erzählen zu dürfen. Wenn seine Hände über den Körper gleiten, kurz inne halten, fühlen, weiter tasten, lösen, mobilisieren… weiter zu einem kleinen Tanz an der Hand, immer in vollkommener Harmonie mit den Bewegungen des Pferdes, mit dem Bambus unterstützend, dem Pferd neue Wege aufzeigend sich selbst zu spüren. Alles im Einklang, ein wahrer Pferdemensch. Es ist nicht nur seine offensichtliche Hingabe, sondern auch das schier unerschöpfliche Wissen über die biomechanischen Zusammenhänge die seine Arbeit so wertvoll machen. Es war sehr beeindruckend in diesen 2 Tagen zu beobachten, wie sich ausnahmslos jedes Pferd nach seiner Behandlung deutlich gelöster, freier und einfach schöner bewegte. Winzige Kleinigkeiten können riesige Veränderungen bewirken und das ganz sanft und einfach.
Beruflich lehrt er mich als Tierarzt das Große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren und spornt mich an neue Wege zu gehen. Es ist eben oft nicht nur der Sehnenschaden vorne links, die Kniebänder hinten rechts oder die kissing spines. Alles hat seine Ursachen und die liegen meist viel tiefer. Man muss nur hin sehen, hin fühlen… Und was am wichtigsten ist, man darf nicht müde werden daraufhin zu weisen, auch auf die Gefahr hin nicht immer auf offene Ohren zu stoßen. Vielen Dank für dieses wahrlich inspirierende, tiefgründige, gefühlvolle und erleuchtende Seminar mit Manolo Mendez!
Auch dir Verena ein großes Dankeschön, dafür dass du alles so perfekt organisierst, deine wunderschöne Anlage zur Verfügung stellst, alle mit Liebe versorgst und all das stemmst ohne jemals gestresst oder genervt zu wirken!
Liebe Grüße und hoffentlich bis bald,
Simone Mayer-Suhr
Nan Brüning: Feedback Dressurtage Manolo 13./14.5.17 in Thal bei Tuntenhausen, Germany
„Forward-down and out!“ is the first thing we heard when a rider was working from the ground or from the back of a horse in a training session guided by Manolo Mendez. It was the golden thread troughout these two days of lectures which were open to the public and which I attended as a spectator. „A rushing horse is not a thinking horse!“ is the quote he used to express that the mental balance of a horse is prerequisite for fruitful training. Too much excitement or worries in the horse will lead to the contraction of wrong muscle groups during the exercises. In the long run this can damage the horse and cause horses to have to retire prematurely from their work as a sports or riding horse. „Keep it simple and easy for the young horse!“ is another quote we heard more than once during those two days. Too many horses are ridden in an artificial upward posture too early when they are not yet ready for collection, when the back and the hindlegs are still too weak to carry a rider in collection or to do all the fancy stuff in dressage. „Do it gently, little by little and step by step. Never rush and don’t be greedy!“
All these quotes summarize to me the way Manolo Mendez presented his „Training for wellness“ for horses at the beautiful venue of Verena Eiwen in Thal in Germany in May 2017.
You have to see Manolo at work to understand what is all behind these quotes. All horses presented came out of their sessions like after a wellness treatment in a SPA for humans and some of them were way more relaxed than how they entered the session. A lecture by Manolo does not only mean that you are taught how to work or ride your exercises correctly but he also creates awareness for the needs of the horse at this particular moment. „Foundation is the key!“ Even if the horse may be well talented to do such difficult things as passage and piaffe, he will not let you do it if it proves to be not good on this day or at this stage of the training. He may even suggest to you to dismount and will do a osteopathic treatment in front of the public or other body work to mobilize parts of the body or release the tension of specific muscle groups. On one horse he even did a healing session for the mind of the horse. Being a very sensitive and most humorous person Manolo ended this session with: „How about some coffee now?“
In some of the sessions Manolo went deeper into and demonstrated his techniques of longeing and working the horses from the ground. It’s like a dance with horses. The body language, the use of the bamboo which is so typical for his work and the way he handles the longe line, all aids are woven together into a silk scarf embracing the horse who will then enter into this dance and show the potential which he has in him.
I’m very grateful that I have had the opportunity to see this great horseman at work not in a show but in one-to-one training sessions with horses that could have been your horse or my horse. The most important message for me was that the well-being of the horse is to be kept in mind at all times as the most important goal of our work with them.
Nan Brünig